Weblog-Archiv für 6. Oktober 2007|Tagesarchiv

Marion Jones – der tiefe Fall des US-Sprint-Stars

Sie war ganz oben, holte bei Olympia in Sydney drei Goldmedaillen. Doch wer hoch fliegt, kann auch tief fallen…

Der bittere Absturz von US-Sprinterin Marion Jones – nach ihrem Doping-Geständnis kommt’s jetzt knüppeldick für die 31-Jährige.

Nachdem sie sich jahrelang vehement gegen Doping-Anschuldigungen gewehrt hatte, legte sie jetzt ein Geständnis ab, informierte ihre Familie und Freunde: Ja, ich habe gedopt!

Von 1999 an soll die US-Amerikanerin zwei Jahre lang Steroide genommen haben. Also auch während ihrer großen Olympiasiege in Sydney 2000.

Vor einem Gericht in White Plains bekannte sich die 31-Jährige am Freitag zudem des zweifachen Meineids für schuldig.

2003 hatte Jones vor einem Untersuchungsausschuss noch jegliches Doping abgestritten.

Gestern gestand sie: „Als ich sagte, dass ich niemals gedopt habe, log ich, Euer Ehren.“

Deswegen habe sie sich entschieden, ihre Karriere zu beenden.

Jetzt drohen ihr sogar sechs Monate Knast! Ein Urteil soll am 11. Januar 2008 gefällt werden.

Um eine Geldstrafe von 500 000 Dollar kommt Jones wohl herum – weil sie offenbar pleite ist!

IOC-Präsident Jacques Rogge erschüttert: „Dies ist ein trauriger Tag für den Sport. Das einzig Positive ist die Tatsache, dass ihr Geständnis hoffentlich den endgültigen Durchbruch in der Balco-Affäre bedeutet.“

Schon seit Dezember 2004 beschäftigt sich das IOC mit dem „Fall Jones“. Nach ihrer Doping-Beichte könnten ihr jetzt nachträglich die Olympiasiege von Sydney aberkannt werden.

In Australien war Jones über die 100- und 200-Meter-Distanz sowie mit der 4×400-Meter-Staffel jeweils zu Gold gelaufen. Hinzu kam noch die Bronzemedaille im Weitsprung. Alles nur Betrug!

Der Chef des amerikanischen olympischen Komitees (USOC), Peter Ueberroth: „Ihr Geständnis war überfällig. Jetzt sollte sie die Sache vereinfachen und jene Medaillen zurückgeben, die sie gedopt errang.“

 Quelle: bild.de

Die DEL wird verkleinert.

Fakt: Die Deutsche Eishockey Liga wird zur neuen Saison auf 16 Clubs aufgestockt, womit insgesamt 60 Vorrundenspiele plus Playoffs, Pokal und Länderspielpausen anstehen. Für Thomas Eichin, den Geschäftsführer der Kölner Haie, bedeutet die Aufstockung der DEL den Untergang. Auf der Gesellschafterversammlung im November will er mit Nachdruck dafür kämpfen, die Anzahl der Teams wieder zu reduzieren.

Gerücht: Die Aufstockung wird Rückgängig gemacht und die DEL wieder verkleinert.

Wahrheitsgehalt: Maximal: 5% Das Problem ist, dass die Erweiterung auf 16 Clubs schon lange beschlossene Sache ist und in den letzten Jahren standen die Zeichen stets auf Erweiterung, um mehr Städte mit Eishockey zu versorgen. Eine Verkleinerung wird demnach höchstwahrscheinlich keine Mehrheit finden.

Quelle: sportal.de