Weblog-Archiv für 17. Oktober 2007|Tagesarchiv

Mourinho in den Startlöchern

Jose Mourinho genießt auch nach seinem spektakulären Abgang beim FC Chelsea im September großen Respekt auf der Insel.

Nach 50-jähriger Wartezeit führte er die „Blues“ 2005 zu deren zweitem Meistertitel und ließ ein Jahr später gleich noch den dritten folgen.

Jetzt ist er als Nachfolger des chronisch unbeliebten Steve McClaren auf der Position des englischen Nationaltrainers im Gespräch.

Erfolgszwang in Moskau

Sollten die „Three Lions“ im vorentscheidenden EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch in Russland unterliegen, könnte das den Abschied von McClaren einleiten, schreibt die englische Tageszeitung „The Times“.

Für den Fall eines dann sehr wahrscheinlichen Scheiterns in der Qualifikationsgruppe E wäre der ehemalige Coach des FC Middlesbrough kaum noch zu halten, so das Blatt.

Ein möglicher Nachfolger wäre in diesem Fall der Portugiese Mourinho. Dieser habe nicht nur eine erfolgreiche Bilanz vorzuweisen, sondern sei auch durchaus bereit, das Amt des Nationaltrainers zu übernehmen.

Für Premier League „gesperrt“

Mourinho könnte als englischer Nationaltrainer seine „Sperre“ für eine weitere Beschäftigung auf der Insel umgehen.

In seinem Auflösungsvertrag mit Chelsea soll festgeschrieben worden sein, dass der selbstbewusste Coach im Laufe der Saison 2007/2008 kein Traineramt in der englischen Premier League mehr übernehmen darf.

Damit soll verhindert werden, dass Mourinho sensible Informationen, die ihm noch aus seiner Chelsea-Zeit bekannt sind, bei direkten Konkurrenten nutzen kann.

Diese Gefahr bestünde bei einem Engagement für eine nationale Auswahl natürlich nicht.

Kein Interesse an Portugal

Mourinho hatte nach dem Ende seiner Tätigkeit bei Chelsea in einem Interview mit dem englischen Sender „Sky Sports“ eingestanden, eines Tages wieder in England arbeiten zu wollen.

Der Auswahl seines Heimatlandes Portugal erteilte er dagegen im gleichen Atemzug vorerst eine Absage:

„Ich will, dass Portugal erfolgreich ist. Ich will, dass die ruhig arbeiten und ich will nicht, dass der aktuelle Teamchef Luiz Felipe Scolari hinter sich schauen muss, weil er denkt, ich warte nur auf seinen Job.“

Wiedersehen mit Lampard und Terry?

Bei der englischen Auswahl könnte Mourinho dagegen einen freien Platz übernehmen und auch wieder auf zwei seiner Anführer aus alten Chelsea-Tagen treffen.

Frank Lampard und John Terry gehören zu den Stars der „Three Lions“, auch wenn vor allem Lampard sich in den letzten Partien vermehrt dem Unmut der britischen Fans ausgesetzt sah.

Warten auf den Erfolg

Eines ist klar: Sollte Mourinho tatsächlich zum Nachfolger von McClaren aufsteigen, würden die englischen Fans von ihm erwarten, den Hunger nach einem großen Erfolg zu stillen.

Seit der 1966 gewonnenen Weltmeisterschaft wartet das Mutterland des Fußballs auf einen internationalen Titel.

Ein Erfolgsdruck, mit dem auch der Portugiese erst einmal fertig werden müsste.

Die schönen, wilden Werder-Frauen

Wunderbare Frauen, wunderbare Fotos. Wir sehen Grit (24), die schöne Freundin von Werder-Torwart Tim Wiese (25). Und Jelena (29), heiße Verlobte von Bremens Verteidiger Dusko Tosic (22).

Beide sind jung, attraktiv und erfolgreich – die schönen, wilden Werder-Frauen!

Seit 2006 sind Jelena Karleusa und ihr Dusko ein glückliches Paar. Sie ist Serbiens größter Pop-Star, hat außerdem eine eigene Mode-Kollektion.

Die wilde Jelena: „Mein Dusko sieht viel besser aus als Beckham! Er hat wunderschöne grüne Augen und einen unglaublichen Hintern. Dusko ist ein echter Gentleman. Er weiß, wie man mit einer Frau umgeht. Aber selbst wir haben mal Streit. Wir lösen ihn durch guten Sex!“

Seit fast fünf Jahren sind Grit und ihr Tim unzertrennlich. Gestern bestand sie eine Diplom-Prüfung an der Bremer Uni (Psychologie, Note: 1-). Vor einigen Wochen hat sie ihren Tim mit bezaubernden Fotos überrascht. Sie verrät: „Es sind sehr private Fotos. Ich machte sie für Tim. Als junge Mutter muss man sehen, dass der Mann auch auf die Frau schaut und nicht nur noch aufs Kind. Tim hat sich sehr gefreut…“

Aber auch der Werder-Torwart lässt sich so manches einfallen, um das junge Glück frisch zu halten.

Grit: „Tim ist zwar nicht so kreativ, aber wir gehen auch mal schön essen. Er hat uns beiden vor einiger Zeit die gleichen Uhren geschenkt. Das war süß!“

Zwei Frauen, die mitten im Leben stehen. Von wegen einfach nur Spielerfrau…

Jelena selbstbewusst: „Mit denen kann ich nichts anfangen. Ich höre, wie sie hinter meinem Rücken lästern. So sind sie eben. Sie wissen, dass ich mehr bin als nur eine Spielerfrau. Ich bin die Nr.1-Sängerin auf dem Balkan. Und ich will, dass mein Dusko auch die Nr.1 wird.“

Doll droht mit Abschied

Der Krach beim BVB spitzt sich zu!

Gestern nach dem Training drohte Dortmunds Trainer Thomas Doll (41/Vertrag bis 2008) sogar schon mit Abschied!

Doll: „Wenn Kritik aus den eigenen Reihen kommt, muss man sich seine Gedanken machen…“

Doll ist verärgert, dass sein Streit mit BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (48) sowie der Krach mit Manager Michael Zorc (45) in die Öffentlichkeit gelangten (BILD am Sonntag berichtete exklusiv).

Doll: „Darauf haben wir doch alle keine Lust. Das zieht zu viel Energie. Es ärgert mich, dass immer neue Felder aufgemacht werden und Sachen rausgegeben werden. Ich habe kein Verständnis dafür, dass es im Umfeld Leute gibt, die Unruhe hereintragen:“

Doll verteidigt seinen Psycho-Doc. …und droht mit Abschied!

Zuletzt waren Doll und Zorc wegen Mental-Trainer Jürgen Lohr (49) aneinandergeraten.

Den Mentaltrainer hatte Trainer Thomas Doll (41) kurz nach seinem Amtsantritt (13.03.07) nach Dortmund geholt. Nach der „Rettung“ bekam Lohr einen bis 2008 datierten Vertrag.

In BILD verteidigt Doll seinen „Psycho-Doc“: „Ich verstehe die Aufregung nicht. Alles geschieht auf freiwilliger Basis. Ein Sebastian Deisler wäre froh gewesen, wenn er eine solche Hilfe gehabt hätte.“

Doll einmal in Rage: „Jürgen hält sich in Dortmund – im Gegensatz zu seiner Zeit in Hamburg – sogar noch stark zurück. Es liegt doch an den Spielern selbst, ob sie ihn in Anspruch nehmen. Ich jedenfalls wäre froh gewesen, wenn ich als junger Spieler einen Psychologen gehabt hätte, der mir hätte helfen können.“

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (48) ist von den ständigen Querelen inzwischen nur noch genervt: „Thomas Doll weiß, dass er weiter das volle Vertrauen genießt. Wir sollten uns jetzt nur noch auf das schwere Spiel in Leverkusen konzentrieren.“

Lippi vor Comeback in Italien

Fakt: Italien muss weiter um die Qualifikation zur EM 2008 in der Schweiz und Österreich zittern. Am 17. November spielen die Italiener gegen Schottland um den Einzug in die Endrunde. Ein Scheitern in der Quali würde Roberto Donadoni mit Sicherheit vor eine ungewisse Zukunft stellen.

Gerücht: Marcello Lippi kehrt zurück auf den Trainerposten der Squadra Azzurra.

Wahrheitsgehalt: Maximal: 20% Zwar dementiert Verbandschef Giancarlo Abete Gerüchte, nach denen Donadonis Vorgänger Lippi auf den Trainerstuhl zurückkehrt. Lippi selber hat diese Gerüchte aber durch eine Interviewaussage angeheizt, denn er meinte, dass man niemals nie sagen sollte, wenn es um die Nationalmannschaft geht. Abete erwiderte, dass diese Aussage aus dem Zusammenhang gerissen sei und Lippi zuviel Respekt vor Donadoni habe, um sich so zu äußern.

Quelle: sportal.de