Archiv für den ‘Mourinho’ Tag

FC Valencia: Ein Star soll her

Klar ist bislang nur, dass der Trainer der B-Elf, Oscar Fernandez, das Team des deutschen Nationaltorhüters Timo Hildebrand am Mittwoch im Spitzenspiel gegen Bernd Schusters Real Madrid betreuen wird.

Die Liste möglicher langfristiger Nachfolger wird unterdessen immer länger.

Spanische Medien kolportieren die Namen von Ex-Chelsea-Coach Jose Mourinho, Frankreichs Weltmeister-Kapitän Didier Deschamps und Italiens Weltmeister-Trainer Marcello Lippi. Auch Fabio Capello, Marco van Basten und Luiz Felipe Scolari sollen angeblich auf der Liste von Valencias Sportdirektor Miguel Angel Ruiz stehen.

Hohe Anforderungen an den Kandidaten

Die Anforderungen an den neuen Coach formuliert Ruiz in der spanischen Sporttageszeitung „Marca“ sehr eindeutig:

„Wir suchen einen Trainer mit Prestige, der keine Not- oder Übergangslösung sein soll und der auch schon Titel gewonnen hat.“

Lippi Wunschkandidat?

Wie die in Valencia erscheinende Sportzeitung „Superdeporte“ meldet, soll sich die Vereinsführung deshalb für einen der Kandidaten ganz besonders interessieren.

Demnach habe sich Juan Soler, Präsident des dreimaligen Uefa-Cup-Siegers, bereits am Wochenende, also vor der Entlassung von Flores, mit Marcello Lippi getroffen.

Dabei sei es noch um eine Verpflichtung des Italieners für die Saison 2008/2009 gegangen. Die aktuellen Ereignisse geben der angeblichen Zusammenkunft aber eine neue Bedeutung.

Marcello Lippi hat mit Juventus Turin 1996 die Champions League gewonnen

 

Italien oder Valencia?

Der ehemalige Coach von Juventus Turin habe sich eine Bedenkzeit bis zum 17. November erbeten.

An diesem Tag tritt die italienische Nationalmannschaft zum vorentscheidenden EM-Qualifikationsspiel in Schottland an.

Sollte der Weltmeister die Qualifikation verpassen, könnte Lippi wieder den Posten auf der Trainerbank der „Squadra Azzurra“ übernehmen. Eine Weiterbeschäftigung des aktuellen Nationaltrainers Roberto Donadoni ist im Fall eines Scheiterns eher unwahrscheinlich.

„Im Moment nicht“

Zu diesen Vermutungen passt auch die Aussage, die Lippi am Montag im Gespräch mit einem spanischen Radiosender gemacht hat.

„Noch ist der Moment nicht da“, sagte der 59-Jährige, angesprochen auf die aktuelle Situation in Valencia und ein mögliches Engagement beim sechsmaligen spanischen Meister, gegenüber „Radio 9″.

Fans gegen Lippi

Das Umfeld in der spanischen Hafenstadt ist von der Option Lippi aber nicht ausnahmslos begeistert.

In Kommentaren zur Entwicklung in der Trainerdiskussion häufen sich die Stimmen von Fans, die Bedenken gegenüber einem italienischen Coach hegen.

Valencia hatte nach dem Double aus Uefa-Cup und Meisterschaft 2004 Claudio Ranieri verpflichtet. Der aktuelle Coach von Juventus Turin hatte auf der Bank der Valencianos aber kein glückliches Händchen, und wurde berieits im Februar 2005 wieder von seinen Aufgaben entbunden.

Mourinho vor Revanche?

Auf deutlich mehr Gegenliebe stößt eine mögliche Verpflichtung Jose Mourinhos.

Der ehemalige Coach des FC Chelsea könnte dann sogar noch zur Revanche gegen seinen früheren Arbeitgeber ausholen.

Der FC Valencia muss am 11. Dezember zum letzten Vorrundenspieltag der Champions-League-Gruppe B an der Stamford Bridge in London antreten.

Fakt: Drei Trainer der Champions League-Gruppe B haben in den letzten Wochen ihren Hut nehmen müssen. Erst wurde Jose Mourinho in Chelsea gefeuert. Dann ging Rosenborgs Knut Örum. Jetzt erwischte es auch Valencias Quique Sánchez Flores.

Gerücht: Auch Mirko Slomka erlebt die Winterpause nicht mehr als Trainer von Schalke 04.

Wahrheitsgehalt: Maximal: 20% Aberglaube und Fußball gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Dennoch wird es kein rätselhafter Fluch sein, der Mirko Slomka den Job kostet – sondern höchstens weiter schlechte Ergebnisse. Ein Pokalaus in Hannover sollte sich der Knappencoach jedenfalls nicht erlauben…

Neuer Job für Jose Mourinho?

Ex-Chelsea-Trainer Jose Mourinho könnte bald schon einen neuen Job haben: Der Portugiese ist als Nachfolger des bei Valencia entlassenen Quique Sanchez Flores im Gespräch.

Flores musste nach der 0:3-Meisterschafts-Pleite beim FC Sevilla, der vierten Pflichtspiel-Niederlage in Serie, seinen Hut nehmen.

Als Interimscoach beim Tabellen-Vierten der Primera Division fungiert vorerst Oscar Fernandez, der Valencia auch im Schlagerspiel am Mittwoch gegen Real Madrid betreuen wird.

Quelle: Sport1.at

Mourinho wird englischer Nationaltrainer

Fakt: Falls sich England nicht für die EM qualifizieren sollte, hat Steve McClaren keine Chance weiter Nationaltrainer zu bleiben. Jose Mourinho ist sehr beliebt in England und zweifelsohne ein sehr guter Trainer. Mourinho hat in einem Interview mit dem englischen Sender Sky Sports angekündigt, dass er eines Tages wieder in England arbeiten wolle.

Gerücht: Jose Mourinho wird Trainer der englischen Nationalmannschaft, falls sich England nicht für die EM qualifiziert

Wahrheitsgehalt: Maximal: 30% Seit mehreren Jahren hat England nichts mehr gerissen. Ein Umbruch muss her. Dafür wäre Jose Mourinho genau der richtige Mann. Mourinho ist ein Mann der seine eigenen Vorstellung hat und diese auch umsetzt. Nur ob der Englische Verband und Mourinho miteinander klarkommen ist fraglich.

Quelle: sportal.de

Mourinho in den Startlöchern

Jose Mourinho genießt auch nach seinem spektakulären Abgang beim FC Chelsea im September großen Respekt auf der Insel.

Nach 50-jähriger Wartezeit führte er die „Blues“ 2005 zu deren zweitem Meistertitel und ließ ein Jahr später gleich noch den dritten folgen.

Jetzt ist er als Nachfolger des chronisch unbeliebten Steve McClaren auf der Position des englischen Nationaltrainers im Gespräch.

Erfolgszwang in Moskau

Sollten die „Three Lions“ im vorentscheidenden EM-Qualifikationsspiel am Mittwoch in Russland unterliegen, könnte das den Abschied von McClaren einleiten, schreibt die englische Tageszeitung „The Times“.

Für den Fall eines dann sehr wahrscheinlichen Scheiterns in der Qualifikationsgruppe E wäre der ehemalige Coach des FC Middlesbrough kaum noch zu halten, so das Blatt.

Ein möglicher Nachfolger wäre in diesem Fall der Portugiese Mourinho. Dieser habe nicht nur eine erfolgreiche Bilanz vorzuweisen, sondern sei auch durchaus bereit, das Amt des Nationaltrainers zu übernehmen.

Für Premier League „gesperrt“

Mourinho könnte als englischer Nationaltrainer seine „Sperre“ für eine weitere Beschäftigung auf der Insel umgehen.

In seinem Auflösungsvertrag mit Chelsea soll festgeschrieben worden sein, dass der selbstbewusste Coach im Laufe der Saison 2007/2008 kein Traineramt in der englischen Premier League mehr übernehmen darf.

Damit soll verhindert werden, dass Mourinho sensible Informationen, die ihm noch aus seiner Chelsea-Zeit bekannt sind, bei direkten Konkurrenten nutzen kann.

Diese Gefahr bestünde bei einem Engagement für eine nationale Auswahl natürlich nicht.

Kein Interesse an Portugal

Mourinho hatte nach dem Ende seiner Tätigkeit bei Chelsea in einem Interview mit dem englischen Sender „Sky Sports“ eingestanden, eines Tages wieder in England arbeiten zu wollen.

Der Auswahl seines Heimatlandes Portugal erteilte er dagegen im gleichen Atemzug vorerst eine Absage:

„Ich will, dass Portugal erfolgreich ist. Ich will, dass die ruhig arbeiten und ich will nicht, dass der aktuelle Teamchef Luiz Felipe Scolari hinter sich schauen muss, weil er denkt, ich warte nur auf seinen Job.“

Wiedersehen mit Lampard und Terry?

Bei der englischen Auswahl könnte Mourinho dagegen einen freien Platz übernehmen und auch wieder auf zwei seiner Anführer aus alten Chelsea-Tagen treffen.

Frank Lampard und John Terry gehören zu den Stars der „Three Lions“, auch wenn vor allem Lampard sich in den letzten Partien vermehrt dem Unmut der britischen Fans ausgesetzt sah.

Warten auf den Erfolg

Eines ist klar: Sollte Mourinho tatsächlich zum Nachfolger von McClaren aufsteigen, würden die englischen Fans von ihm erwarten, den Hunger nach einem großen Erfolg zu stillen.

Seit der 1966 gewonnenen Weltmeisterschaft wartet das Mutterland des Fußballs auf einen internationalen Titel.

Ein Erfolgsdruck, mit dem auch der Portugiese erst einmal fertig werden müsste.

Frank Lampard verlässt Chelsea

Fakt: Im EM-Quali Spiel gegen Estland ist Frank Lampard nach seiner Einwechslung gnadenlos ausgepfiffen worden. Extrem reiche und supereitle Profis (vom FC Chelsea) dienen gerne als Feindbild für Anhänger der kleineren Clubs. Lampard selbst gilt als äußerst empfindlich und reagiert dünnhäutig auf solche Reaktionen.

Gerücht: Frank Lampard verlässt die Insel und wechselt ins Ausland.

Wahrheitsgehalt: Maximal: 25% Die Mannschaft des FC Chelsea ist seit dem Weggang von Jose Mourinho im Umbruch. Vielen Spielern wird nachgesagt, dass sie den Club verlassen wollen, da sie mit der Kompetenz des neuen Trainer Avram Grant unzufrieden sind. Vor allem Real-Madrid geistert bei diesen Spekulationen immer wieder durch die Zeitungen.

Quelle: sportal.de

Marco van Basten übernimmt Chelsea

Fakt: Nach der Trennung von Jose Mourinho sucht Chelsea händeringend einen neuen Weltklassetrainer, der den hohen Ansprüchen von Boss Roman Abramovich gerecht werden kann. Namen wie Fabio Capello und Marcello Lippi wurden ebenso gehandelt wie Guus Hiddink. Jetzt aber taucht ein neuer Name auf.

Gerücht: Marco van Basten wird Chelseas neuer Trainer.

Wahrheitsgehalt: Maximal: 25% Am vergangenen Sonntag saß der niederländische Bondscoach Van Basten in Old Trafford, wo Chelsea bei Man United verlor, direkt hinter Abramovich. Chelseas Sportdirektor Frank Arnesen soll Van Basten empfpohlen haben. Der Club dementierte, dass es ein formelles Angebot an den ehemaligen Weltklassestürmer gegeben habe – aber der große Name passt zu den Vorstellungen von Abramovich.

Quelle: sportal.de

Macht jetzt van Basten den Mourinho-Job?

Es wäre ein echter Trainer-Coup.

Chelsea soll an Hollands Nationaltrainer Marco van Basten (40) dran sein!

Klubeigentümer Roman Abramowitsch hat dem Holländer laut „Sun“ am Wochenende das Angebot gemacht, den Job des geschassten José Mourinho zu übernehmen. Jetzt wartet der Alleinherrscher der „Blues“ auf eine Antwort.

An die Öffentlichkeit kam die Top-Secret-Personalie durch Real Madrids Ex-Trainer Fabio Capello. Chelseas Technischer Direktor Frank Arnesen soll Abramowitsch zu van Basten geraten haben.

Capello: „Arnesen will van Basten holen und hat ihn Abramowitsch schon vorgeschlagen. Frank und Marco kennen sich sehr gut aus ihrer Zeit im holländischen Fußball.“

Bislang galt Guus Hiddink als Abramowitschs Wunschkandidat. Doch der holländische Erfolgstrainer will seinen Vertrag als russischer Nationalcoach bis 2008 erfüllen.

Als weitere Kandidaten im Gespräch: Italiens Weltmeister-Trainer Marcello Lippi, Sven-Göran Eriksson (Manchester City), Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann (Favorit der Fans) – und eben Holland-Trainer Marco van Basten.

Vorigen Sonntag saß van Basten bereits mit Abramowitsch auf der Tribüne des Old Trafford, sah Chelseas 0:2-Niederlage gegen ManU.

Der Holland-Coach beharrt auf einen Zufall. Er sei als ManU-Gast im Stadion gewesen.

Eine rein zufällige Nähe zu Abramowitsch?

Die Briten jedenfalls glauben nicht daran. Laut „Sun“ sprach der Holländer mit den Chelsea-Oberen über das Angebot, Avram Grant zu beerben, der sich seit letzter Woche glücklos als Mourinho-Nachfolger versucht.

Van Basten soll um Bedenkzeit gebeten haben. Lässt er Holland für viel Geld im Stich?

Die „Sun“ zitiert einen Freund des Holländers: „Marco steckt in einem Dilemma. Er muss über alles nachdenken und sehen, ob er Holland verlassen kann.“

Fakt ist: Mit der holländischen Nationalmannschaft steckt van Basten mitten in der EM-Quali. In Gruppe G stehen die Holländer derzeit auf dem zweiten Platz – hinter den punktgleichen Rumänen…

Holland-Coach Marco van Basten (hinten links) bei Chelseas 0:2 in Manchester. In unmittelbarer Nähe sitzt Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch (mit Bart)